„Geflecktes Knabenkraut“ (Dactylorhiza) – Mitte Juni entdeckte ich erstmals diese heimischen Orchideen in der Wahner Heide. Wahrscheinlich hatte die Blütezeit schon früher begonnen. Es gibt im Bereich des Herfeld Moores, wo diese Bilder entstanden sind, verschiedene Varietäten. Diese genau zu bestimmen ist allerdings extrem schwierig.
Bis Anfang Juli standen sie da, in voller Pracht. Manchmal in großen Gruppen oder als einzelne Farbtupfer im dichten Gras. Man kann sich kaum von ihrem Anblick losreißen. Dabei gibt es noch viele andere Sachen zu sehen. Vielleicht nicht so spektakulär, aber genau so schön. Wenn man richtig hinguckt.
Klickt einfach die Bilder in der Galerie an. So könnt Ihr Details besser sehen und mehr erfahren. Viel Freude.
Im Hintergrund glitzert ein Entwässerungsgraben im Sonnenlicht.
Wer die Schönheit der Blüten sehen will, muss genau hinschauen. Denn die einzelnen Blüten sind oft nicht größer als 1 cm.
Das Idyll liegt in Sichtweite des Köln-Bonner Flughafens. Das vergisst man aber sehr schnell.
Hier stehen die Orchideen in lockeren Gruppen.
Aber oft schauen nur einzelne Blütenstände aus dem dichten Gras hervor.
Oder stehen, wie diese Schönheit, ganz allein am Wegrand.
Dicke Frösche platschen überall ins Wasser.
Die Größen sind sehr unterschiedlich. Hier ist der Blütenstand maximal 5 cm groß.
Dieser ist mehr als doppelt so hoch.
Prachtstück – eine männliche „Gebänderte Prachtlibelle“. (Calopteryx splendens). Flügelspannweite 7 cm / Länge 5 cm.
Farben und Zeichnungen der Blüten variieren. Jede Orchidee hat ihren eigenen „Fingerabdruck“. Mal fast rein Weiß, ohne Tüpfelchen.
Dann wieder sattes Pink und ein ausgeprägtes Muster aus Schleifen.
Während ich fotografiere hüpft dieser Frosch einfach zwischen meinen Stiefeln durch. Und bleibt vor mir sitzen.
Und hier wieder mehr „Tüpfchen“.
Neben mir – Blaupfeil Kamasutra.
Schon kündigt sich das nächste Spektakel an. Die ersten Moorlilien treiben Blüten aus. Die stehen, genau wie die Orchideen, unter Naturschutz.
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